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Weihnachtsgrüsse vom VfB

Liebe VfB`ler, liebe Sponsoren und liebe Freunde des VfB Eichstätt,

was für eine Zeit, was für ein Jahr 2020. Wer hätte bei zu Beginn des Jahres daran gedacht, dass sich die Situation für jeden einzelnen von uns so erheblich, ja fast schon dramatisch, ändert?

Egal ob im privaten Umfeld, im beruflichen Kontext, oder auch bei uns im Verein: Corona hat alles fest im Griff. Und das bereits seit Monaten. Hatte man zu Beginn der Pandemie vielleicht noch die Hoffnung, dass das alles nicht so schlimm werden könnte, oder dass es nicht allzu lange dauert, wurden wir leider eines Besseren belehrt. Corona ist da, und wird uns wahrscheinlich noch lange „begleiten“. Ich kann nur hoffen, dass es Ihnen allen gesundheitlich gut geht. Das ihre Angehörigen und ihre Familie ebenfalls gesund sind.


Was bedeutet Corona für unseren Verein?

Da gibt es zwei Seiten. Die sportliche Seite, und die wirtschaftliche Seite. Beides muss leider eher negativ gesehen werden.


Die sportliche Seite. Seit Monaten kann man nicht wirklich von organisierten Trainingseinheiten und Spielbetrieb sprechen. Während unsere Fußballer, ob klein oder groß, zumindest seit geraumer Zeit wieder gemeinsam trainieren durften, und auch ein abgespeckter Spielbetrieb gestartet wurde, hat es unsere Hallenabteilungen so richtig hart getroffen. Der Trainingsbetrieb wurde verboten, und mehr oder weniger auch nicht mehr geöffnet. Wenn dann eine Öffnung möglich wäre (i.V. mit einem Hygienekonzept), mussten wir feststellen, dass dies dann auch nicht immer umsetzbar gewesen ist. An eineneinigermaßen „normalen“ Trainingsbetrieb war und ist nicht zu denken.

Zuletzt wurde jetzt ab dem 02.11.2020 der kompletten Amateursportbereich eingestellt, von der Jugend bis zu den Senioren. Keiner weiß letztendlich ob, und wenn ja, es wann wieder weitergehen wird. Gerade für die Kinder und Jugendlichen ist es schwer, sich nicht wöchentlich mit Ihren FreundenInnen zu treffen und gemeinsam Sport zu treiben. Man kann nur hoffen, dass nicht ein Großteil der Kinder und Jugendliche die Lust am Sport und damit vielleicht auch die Lust am Vereinsleben verlieren werden.


Die wirtschaftliche Seite. Wirtschaftlich gesehen stellt die Corona Pandemie natürlich eine große Herausforderung dar. Fehlende erhebliche Einnahmen stehen weiterhin notwendigen und fälligen Zahlungen gegenüber. Das dies auf längere Zeit kein Verein unserer Größenordnung auffangen kann ist auch klar. Das bedeutet, dass jede Ausgabe innerhalb des Vereins noch genauer betrachtet und bewertet werden muss. Denn die Einnahmenseite in diesen Zeiten zu erhöhen, wird sehr schwierig werden. Letztendlich sind wir aber trotzdem der Meinung, dass wir alle zusammen auch aus dieser schwierigen Situation positiv herauskommen werden.

Ich wünsche Ihnen allen alles Gute, viel Geduld mit der Situation, und vor allem Gesundheit. Und dann können wir zusammen nächstes Jahr unsere 100 Jahr Feier nachholen.

Mit sportlichen Grüßen

Thomas Hein, 1. Vorstand