VfB - SV Heimstetten 2:0
- Sepp Schiebel

- vor 3 Tagen
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Knapp eine Woche nach dem überraschenden Rücktritt von Cheftrainer Dominik Betz landete der VfB Eichstätt einen 2:0 (2:0) Erfolg über den Bayernligasiebten SV Heimstetten. Die Tore erzielten noch vor der Pause Andac Ginyol (25.) und Pascal Schittler (40.).
Florian Grau und Norbert Scheuerer, die sich interimsmäßig als Coaches zur Verfügung gestellt haben, sahen eine sehr konzentrierte und von Beginn an leidenschaftliche Leistung ihrer Jungs. 19 verschiedene Spieler wurden eingesetzt und bei konsequenter Chancenverwertung wäre ein durchaus höherer Erfolg möglich gewesen. Dabei lieferten auch die Gäste eine sehr gute Leistung ab, doch gegen die sehr gut verteidigende Defensive des VfB gab es kein Durchkommen.
Das Tempo war auf beiden Seiten sehr hoch und auch die Zweikämpfe wurden intensiv geführt. Ein großes Lob muss man auch dem Unparteiischen machen. Stefan Treiber aus Neuburg, mit reichlich Erfahrung in der Regionalliga Bayern ausgestattet, lieferte eine tadellose Leistung ab. Manchmal halfen auch "treffende Ermahnungen" die Gemüter zu beruhigen.
Über 90 Minuten lieferte auch Neuzugang Lorenz Rachinger einen mehr als gelungenen Einstand ab. Der 19jährige präsentierte sich in der Viererkette sowohl auf rechts als auch auf der linken Seite als "giftiger" technisch versierter Außenbahnspieler. Nach sehr langer Pause kam Timo Meixner wieder im Angriffszentrum zum Einsatz. Fazit - weiter so Timo. Viel Tempo, ein Tor vorgelegt und gewohnt technisch stark. Erfrischend auch das Spiel von Andac Ginyol auf Linksaußen. Nach feinem Zuspiel von Meixner wurde sein Schuss noch auf der Torlinie gerettet und in der 25. Minute traf er nach einer herrlichen Kombination aus der eigenen Hälfte über drei Stationen zur 1:0 Führung. Beim 2:0 in der 40. Minute war es erneut Meixner, der Pascal Schittler durch die Mitte anspielte und "Passi" ließ Torhüter Moritz Knauf keine Chance.
Auch nach dem Seitenwechsel und zahlreichen Wechseln dominierte der VfB. Über die gesamte Spielzeit gelang den Gästen in der Offensive nur sehr wenig, was auch ein Verdienst der guten Defensivarbeit der gesamten VfB-Elf war.
Trotz weiterer guten Möglichkeiten gelang es dem VfB nicht mehr weitere Tore zu erzielen.
VfB: Sauernheimer (70. Sieh), Rachinger, Bösl, Spies (46. Herger), Lamprecht (46. Wolfsteiner), Schraufstetter (46. Fazlji), Fries (46. Nitaj), Schittler, Beusch (46. Grimm), Meixner (46. Amidou), Ginyol (46. Kuqanaj)







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