VfB - FC Ingolstadt 04 0:2
- Sepp Schiebel

- vor 4 Stunden
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700 Zuschauer waren auf das gepflegte Sportgelände des SV Stammham gekommen und nach dem Benefizspiel konnte ein Scheck in Höhe von 5000 Euro an die Eltern eines schwer erkrankten Jungen überreicht werden. Herzlichen Dank an die Zuschauer und auch an die Verantwortlichen des SV Stammham, die mit sehr viel Herzblut und Einsatz dem Spiel einen würdigen Rahmen verliehen.
Auf dem Spielfeld lieferten sich der VfB und der FC Ingolstadt 04 so manchen intensiven Zweikampf und der sehr gute Unparteiische Stefan Treiber musste je zwei Gelbe Karten ziehen. Der Drittligist von der Schanz wechselte zur Halbzeit komplett durch, hatte jeweils zu Beginn der Halbzeiten Vorteile und gewann durch Tore von zwei Neuzugängen, Lars Lokotsch (07.) und Obed Chidindu Ugondu (52.) verdient mit 2:0 (1:0) Toren.
Der VfB hätte zumindest einen Treffer verdient gehabt, doch im Abschluss fehlte in manchen Situationen das Glück oder die beiden Ingolstädter Torhüter, Markus Ponath und David Klein waren auf dem Posten. Beim VfB überzeugten vor allem die beiden Keeper Daniel Martin und Nikolai Sauernheimer, die sich hervorragend präsentierten. Aber auch ansonsten dürfte Trainer Steffen Israel zufrieden gewesen sein, da der VfB viel Päsenz zeigte und durchaus mithalten konnte. Leider verletzte sich Pascal Schittler in der zweiten Halbzeit nach einem Zweikampf und musste ausgewechselt werden. Hoffentlich kommt "Passi" mit einer Prellung davon. Gute Besserung Pascal.
Der VfB musste auf Florian Lamprecht (privat verhindert) und Timo Meixner (Sprunggelenk) verzichten und wie schon im Spiel gegen Chemie Leipzig kassierte der VfB in der 7. Minute das 0:1. Jonathan blieb im Spielaufbau im Rasen hängen, den Ballverlust nutzte der FCI eiskalt mit zwei schnellen Pässen aus und der Neuzugang von Preussen Münster Lars Lokotsch war aus spitzem Winkel mit einem satten Schuss hoch unter die Latte erfolgreich. Diese verflixte 7. Minute!
Lokotsch war kaum zu bremsen und Bastian Bösl musste wie beim "Judo" so manchen "Haltegriff" anwenden, wobei sich Lokotsch schon mit ähnlichen Griffen zu "helfen" wusste. Viel Zuspruch und Applaus bekam in mehreren Situationen Torhüter Daniel Martin, der mit unglaublichen Reflexen und Abwehraktionen einen weiteren Gegentreffer verhinderte. Ab der 20. Minute kam der VfB deutlich noch besser ins Spiel, aber in Strafraumnähe war meist Endstation. Pech hatte Lucas Schraufstetter, der energisch antrat, doch sein Schuss aus 18 Metern strich knapp über den Kasten von Ponath.
Nach dem Seitenwechsel standen elf frische Akteure des FCI auf dem Spielfeld und die gaben mächtig Gas. Nach wenigen Sekunden musste der ebenfalls zur Pause eingewechselte Nikolai Sauernheimer erstmals eingreifen und sein Reflex verhinderte das schnelle 0:2.
Dann die "7. Minute" der zweiten Halbzeit. Freistoß für den VfB und der Mut wurde nicht belohnt oder anders ausgedrückt, der FCI nützte den Freiraum der zu weit aufgerückten Defensive einskalt aus. Freistoß abgefangen, blitzschnelle Umschaltspiel auf den pfeilschnellen Sejdo Durakov, Steckpass und Ugondu schiebt zum 0:2 ein. Perfekter Konter und das wird auch Cheftrainerin Sabrina Wittmann gefallen haben.
So gut wie der FCI die zweite Halbzeit begonnen hatte, so fahrig spielte man ab der 60. Minute. Der VfB kam immer besser ins Spiel, doch erneut fehlte bei den wenigen Abschlüssen die Effektivität. So blieb es schließlich beim 2:0 Erfolg für den FC Ingolstadt 04.
Leider konnte ich aus privaten Gründen das nachfolgende Spiel der beiden Inklusionsmannschaften des VfB gegen den FCI nicht verfolgen. Trainer Fred Hemmerich war vom Spiel seiner Mannschaft begeistert und freute sich riesig über den erzielten Treffer. Am Ende gewann der FCI mit 5:1 Toren.





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