Regionalliga Bayern 25/26
- Sepp Schiebel

- vor 1 Tag
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Aktualisiert: vor 7 Stunden
Die letzten Entscheidungen in der Regionalliga Bayern sind in dieser Woche gefallen und doch schlug die Nachricht vom Mittwoch, 17.00 Uhr, wie eine "Bombe" ein: Zwangsabstieg von 1860 München! DFB-Frist verstrichen: 1860 München muss in die Regionalliga zwangsabsteigen! Das bedeutet, dass in der kommenden Saison 19 Mannschaften am Start sind und voraussichtlich drei Vereine direkt absteigen müssen.
Der 1. FC Schweinfurt stand als Direktabsteiger aus der 3. Liga seit Wochen fest. Die Würzburger Kickers konnten sich in der Relegation zur 3. Liga mit zwei Siegen (1:0 und 2:1) gegen Lokomotive Leipzig durchsetzen. Dies war aber nur möglich, da der 1. FC Nürnberg II als Meister der Regionalliga Bayern auf sein Aufstiegsrecht verzichtet hatte. Am Dienstag fiel die letzte Entscheidung. Die SpVgg Greuther Fürth II behielt gegen den ASV Cham als Releganten aus der Bayernliga Nord mit 3:1 und 1:0 ebenfalls die Oberhand und schaffte somit doch noch den Klassenerhalt. Als Direktabsteiger standen Viktoria Aschaffenburg und die SpVgg Hankofen-Hailing bereits fest, während sich Schwaben Augsburg in einer weiteren Relegationspaarung gegen den SV Kirchanschöring mit zwei Erfolgen durchsetzen konnte. Aus den Bayernligen Nord und Süd steigen jeweils die Meister, der SC Eltersdorf und der TSV Landsberg auf.
Der VfB Eichstätt startete als Aufsteiger in die Saison und landete nach dem 34. und somit letzten Spieltag mit 48 Punkten auf dem ausgezeichneten 7. Tabellenplatz (12 Siege, 12 Unentschieden10 Niederlagen). Man bedenke und das unterstreicht die Leistung der Spieler und des gesamten Staffs, dass die Zweitvertretung des FC Bayern München "nur" den 8. Platz in der Tabelle belegte und der hoch gehandelte SV Wacker Burghausen "nur" direkt dahinter auf dem 9. Tabellenplatz landete.
In der ersten Hälfte der Saison sorgte der VfB für Aufsehen, da man nach dem 7. Spieltag direkt hinter Tabellenführer SpVgg Unterhaching auf dem 2. Platz zu finden war. Dies war sicherlich auch ein großer Verdienst von Trainer Dominik Betz mit seinem Co.-Trainer Florian Grau und Torwarttrainer Norbert Scheuerer. In der Winterpause folgte ein durchaus negativer Paukenschlag, denn Dominik Betz trat als Coach überraschend zurück. Mit Dominik Haußner konnte ein A-Schein Inhaber und Trainer eines Nachwuchsleistungszentrum des BfV für die restliche Saison als neuer Trainer des VfB gewonnen werden. Leider verließen in der Winterpause auch zwei sehr verdiente Akteure den VfB. Dazu äußerte sich Tobias Grimm als Sportlicher Leiter kurz und knapp: "Mit Torhüter Felix Junghan gab es einen regen Austausch, wobei wir mit einigen Punkten nicht einverstanden waren. Deshalb wurde im beiderseitigen Einvernehmen sein Vertrag aufgelöst." Dagegen war es für den VfB eine große Ehre, dass der vor der Saison verpflichtete Kevin Mutove mit seinen sehr guten Leistungen in das Rampenlicht der Scouts größerer Vereine rückte. Kevin Mutove erhielt bei Borussia Dortmund II einen Vertrag und kommt dort in der Oberliga West zum Einsatz.
Nach der Winterpause hatte der VfB eine kleine "Ergebniskrise" zu überwinden. Zahlreiche Unentschieden und knappe 0:1 Niederlagen verhinderten eine noch bessere Platzierung. Mit nur 37 Gegentoren kann der Verein sehr stolz sein, denn die viertbeste Abwehr in der Regionalliga Bayern stellt der VfB Eichstätt.
Als Torschützenkönig hat sich der erfahrene Anton Heinz mit 21 Toren vom FC Bayern München II durchgesetzt. Severo Sturm vom TSV Aubstadt traf 16 mal, während Taris Bonga und Jermain Nischalke von den Würzburger Kickers gemeinsam mit 15 Toren auf dem 3. Platz landeten. Auf Rang 10 ist Lucas Schraufstetter mit 11 Toren zu finden, dicht gefolgt von Pascal Schittler, der 10 Einschüsse zu verzeichnen hat. Intern auf Rang drei landeten gemeinsam mit 6 Toren Kevin Mutove und Ferat Nitaj, der leider den VfB verlassen wird. "Ein neuer Verein steht noch nicht fest", so die Aussage von Nitaj in der vergangenen Woche.
Sehr erfreulich ist auch der Blick auf die Fairnesstabelle in der RL Bayern. Mit einer Quate von 2,38 nimmt hier der FC Memmingen den ersten Platz ein. Dicht gefolgt vom VfB Eichstätt mit der Quote 2, 41. Wie die Statistik des BfV aufweist, erhielt der VfB 73 Gelbe Karten, 1 x Gelb für einen Offiziellen, 1 x Gelb-Rot und 1 x die Rote Karte. Punktegleich mit 2;41 belegt auch die SpVgg Ansbach den 2. Platz. Als Schlusslicht wird der TSV Aubstadt mit einer Quote von 3,88 geführt. 86 x Gelb/ 4 x Gelb für Offizielle, 4 x Gelb-Rot und 6 x Rot!
Der VfB Eichstätt setzte in der gesamten Saison 24 verschiedene Spieler ein. Alle 34 Saisonspiele bestritten Pascal Schittler und Florian Lamprecht. Auf 33 Spiele kamen Abwehrchef Bastian Bösl und Alexander Beusch.
Bereits am Sonntag, 14. Juni, startet der VfB mit dem neuem Trainerteam Steffen Israel, Co.-Trainer Michael Wittmann und Torwarttrainer Norbert Scheuerer zu einem "Warm-up" in die Saison 2026/27. Dazu sind die Fans recht herzlich eingeladen und es werden auch die Neuzugänge vorgestellt.
Danke an alle Sponsoren, alle Zuschauer, den "Ultras", dem Catering-Team, unserem Kassier, den Betreuern und Physios, den Ordnern, dem Trainerteam, der Sportlichen Leitung und an die "Jungs" vom VfB Eichstätt für eine richtig "geile" Saison in der Regionalliga Bayern!





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