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VfB - SV Wacker Burghausen 1:0

vor 5 Stunden
3 Min. Lesezeit

Wie titelt FuPa, das größte deutsche Internetportal und die Community Plattform für den Amateurfußball: "Eichstätt schlägt Löwen-Bezwinger!"

Durch ein Tor von Bastian Bösl in der 77. Minute gewann der VfB Eichstätt gegen den SV Wacker Burghausen nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit sogar verdient mit 1:0 und verbesserte sich, man mag es kaum glauben, auf den 3. Tabellenplatz in der Regionalliga Bayern.


Nach zuletzt vier Siegen und dem 1:1 bei der SpVgg Unterhaching ist das Punktekonto auf 21 Zähler angewachsen. Danke "Jungs".


Für "Nachtreten" gibt es im Fußball einen Platzverweis. Diese "Rote Karte" hat sich Burghausens Trainer Matthias Ostrzolek mit seinem Interview nach dem Spiel (BfV-TV) redlich verdient. Er bescheinigte seiner Mannschaft eine gute Leistung und wollte ihr keinen Vorwurf machen. Das hat mit Fußball herzlich wenig zu tun. Es ist traurig für die Liga, dass man auf solchen Plätzen spielen muss. Solche Aussagen sind mehr als respektlos und eine Beleidigung für den VfB Eichstätt. Der VfB steht für Kameradschaft, Leidenschaft, Entwicklung, Disziplin und noch vieles mehr. Von all diesen Tugenden hat der ehemalige Bundesligaprofi Matthias Ostrzolek anscheinend noch nichts gehört.


Zum Spiel:


705 Zuschauer waren in den "HIRSCH-Sportpark" gekommen. Die rund 80 Gästefans feuerten ihre Mannschaft leidenschaftlich an und verdienen sich für ihre Disziplin ein großes Lob.

Die neue "Sirene" von unserem ehemaligen Vereinswirt "Halil" kam erstmals zum Einsatz. Geile Sache "Halil" und nicht nur die Zuschauer haben sich gefreut, sondern auch die Mannschaft. Vielleicht kommt ja noch was hinzu (Aussage Halil)?


Es war sicherlich kein Augenschmaus. Torraumszenen blieben Mangelware und ab der 20. Minute übernahmen die Gäste die Initiative. Zu 95 Prozent liefen die Angriffe über ihre linke Angriffsseite. Mit Noah Shawn Agbaje und Timothee Diowo hatte die VfB-Abwehr so ihre Probleme. Aber bis auf einen Heber von Diowo auf das Tornetz blieben die Gäste harmlos und die Abwehr um Bastian Bösl konnte stets klären. Beim VfB lief nicht viel zusammen, zu fehlerhaft blieb das Aufbauspiel und das frühe Stören der Gäste behagte nicht. Bei zwei Freistößen kam so etwas wie Torgefahr auf, doch es blieb bis zur Halbzeit beim torlosen 0:0.


Matthias Ostrzolek wollte nach der Pause eine Riesenchance für seine Mannschaft gesehen haben. Vielleicht meinte er das Durcheinander nach einem Eckball, ansonsten blieb Torhüter Daniel Martin ohne größeren Einsatz. Nach 59 Minuten wurden, warum auch immer, Noah Shawn Agbaje und Angreifer Noa-Gabriel Simic ausgewechselt. Fortan wurde der VfB immer besser. Eine Glanztat von Wacker-Keeper Markus Schöller verhinderte die Führung des VfB. Der kurz zuvor eingewechselte Timo Meixner hatte das Leder auf Aurel Kuqanaj verlängert, doch dessen Flachschuss aus 10 Metern lenkte Schöller mit den Fingerspitzen um den Pfosten. In dieser Phase hielt der VfB das Tempo hoch und belohnte sich nach 77 Minuten mit dem "Tor des Tages". Nach Foulspiel gab es aus dem rechten Halbfeld rund 25 Meter vor dem Tor Freistoß für den VfB. Aurel Kuqanaj brachte das Leder scharf auf das kurze Eck und der einlaufende "Basti Fantasti" Bösl köpfte unhaltbar für Schöller zum 1:0 ein.


Bis auf zwei drei Flanken erzeugten die Gäste keine Torgefahr. Auf der Gegenseite verhinderte Schöller das 2:0, als Leon Peric einen Tempolauf mit einem Flachschuss abschloss und Schöller zu einer Parade zwang.


Den Schlusspunkt setzten die Gäste durch Benedikt Schwarzensteiner in der vierten Minute der Nachspielzeit. Völlig unnötig grätschte Schwarzensteiner in unmittelbarer Nähe der Eckfahne Aurel Kuqanaj von hinten in die Beine. Der sehr gute Unparteiische Maximilian Riedel zögerte keine Sekunde und zeigte dem Übeltäter die Rote Karte.


Zum Abschluss noch ein Eintrag zum Spiel in "Facebook":


Vielleicht nicht das schönste Spiel. Aber angesichts der vielen Verletzten eine taktische Meisterleistung!

Einsatzbereitschaft des gesamten Teams top! Basti Bösl der "Unterschied".

Der Gegnertrainer wechselt früh seinen mit Abstand besten Spieler mit der Nr. 10 aus? Hatte wohl seine Gründe. Und beklagt nach dem Spiel den Platz? Tja war wohl für Leute wie Thomas Müller oder Nene Brown gut genug in der Vergangenheit. Schöner Sieg am Ende, so schmeckt der Samstag!


VfB: Daniel Martin, Herger, Bösl, Spies, Lohner, Müller, Schraufstetter (86. Lamprecht), Schittler (66. Meixner), Kuqanaj, Gündling, Winkler (86. Peric)

SR: Maximilian Riedel

Zuschauer 705

Tor: 1:0 Bastian Bösl (77.)

Bes. Vork.: Rote Karte (90+4) Benedikt Schwarzensteiner (grobes Foulspiel)



 
 
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