VfB - SpVgg Ansbach 2:0
- Sepp Schiebel

- vor 12 Stunden
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Großer Jubel und Erleichterung beim VfB Eichstätt - Frust und tiefe Enttäuschung bei der SpVgg Ansbach. Vor rund 900 Zuschauern gewann der VfB am Freitagabend durch zwei späte Tore in der Schlussphase mit 2:0 (0:0) gegen die Mittelfranken.
Toller Einstand für den neuen VfB-Coach Markus Mattes, der den Heimsieg jedoch nicht überbewerten wollte: "Ich freue mich für die Jungs, die es vor allem in der zweiten Halbzeit recht ordentlich gemacht haben. Wichtig war "die Null" und über die gesamte Spielzeit haben wir nur wenig zugelassen. Wir haben noch deutlich Luft nach oben."
VfB - 1 Punkt, 2 zu 9 Tore. SpVgg Ansbach - 0 Punkte 1 zu 8 Tore. Ein Leckerbissen war somit nicht zu erwarten. Beide Mannschaften legten ihr Augenmerk zunächst auf eine stabilere Defensive und die Nervosität waren den 22 Akteuren bei den hochsommerlichen Temperaturen auch anzumerken. Zweikämpfe, Ballverluste hüben wie drüben, kaum Torraumszenen. Die Vorteile in der ersten Halbzeit lagen allerdings beim Gast aus Ansbach, der zumindest zwei gute Torchancen zu verzeichnen hatte. So setzte Patrick Kroiß eine flache Hereingabe von Dino Nuhanovic nur knapp über das Tor und mit dem Halbzeitpfiff strich ein Kopfball nur knapp am Tor von Daniel Martin vorbei. Chancen VfB - Fehlanzeige. Nur einmal kam Lucas Schraufstetter nach einer feinen Flanke von Aurel Kuqanaj zum Kopfball, stand dabei aber knapp im Abseits.
Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten. Nur dass Ansbach fortan kaum in unsere gefährdete Zone kam. Dazu Markus Mattes: "Unsere Viererkette hat alles verteidigt und das sehr gut gemacht."
In der 72. Minute wechselte der VfB erstmals. Johannes Mayer, ansonsten Rechtsverteidiger, kam für Timo Meixner auf der Linksaußenposition zum Einsatz. Gerade mal vier Minuten im Spiel erzielte ausgerechnet "Jojo" die erlösende 1:0 Führung. MM: "Als Trainer benötigst du bei Auswechslungen auch einmal Glück." Ausgangspunkt war ein weiter punktgenauer Abschlag von Torhüter Martin. Zwei Ansbacher schätzten die Situation falsch ein, Moritz Gündling verlängerte mit dem Kopf auf Mayer und der zündete den Turbo. Mit seiner Geschwindigkeit umkurvte er zwei Gegenspieler, behielt den Kopf oben und schoss flach rechts unten zur 1:0 Führung ein. Erleichterung pur, doch Schreckmoment nur eine Minute später. Foulspiel 18 m vor dem Tor. Freistoß in zentraler Position für Ansbach. Nico Hayer nahm Maß und mit einer tollen Parade verhinderte Daniel Martin den schnellen Ausgleich. Hayer zirkelte das Leder mit Speed über die Mauer, Martin lag quer in der Luft und lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen an die Unterkante der Latte.
Jede Rettungsaktion wurde von den VfB-Fans bejubelt und in der 87. Minute sogar das 2:0. Nach einem weiten Einwurf von Elias Herger drehte sich Moritz Gündling um seinen Gegenspieler und sein Flachschuss aus wenigen Metern schlug zum 2:0 ein.
Als Schiedsrichter Lothar Ostheimer nach 95 Minuten das Spiel beendete, bemerkenswert ohne eine einzige gelbe Karte, war die Erleichterung bei Spielern, Staff und Zuschauern groß.
Sonntag Training, zweimal noch unter der Woche und am Freitagabend muss der VfB beim TSV Landsberg antreten.
VfB: Martin, Herger, Bösl, Spies, Lamprecht, Grimm, Schraufstetter, Schittler, Kuqanaj (90. Lohner), Gündling (89. Peric), Meixner (72. Mayer)
SR: Lothar Ostheimer
Zuschauer: 907
Tore: 1:0 (76.) Johannes Mayer, 2:0 (87.) Moritz Gündling




