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  • Sepp Schiebel

VfB gegen TSV Aubstadt 2:2 (1:1)

Nächstes Unentschieden für den VfB Eichstätt. Gegen den TSV Aubstadt reichte es "nur" zu einem 2:2 (1:1). Dennoch dürften die 520 Zuschauer mit dem Spiel beider Mannschaften zufrieden gewesen sein. Der VfB holte zwei Mal einen Rückstand auf und stand in einer packenden Schlussphase ganz dicht vor dem erhofften Dreier.


Markus Mattes musste auf die verletzten Sebastian Graßl und Jakob Zitzelsberger verzichten. Dafür standen mit Jonas Fries und Dominik Wolfsteiner zwei wichtige Akteure wieder zur Verfügung. Nach guter Anfangsphase der Gäste übernahm zusehends der VfB das Kommando. Nach Zuspiel von Benni Schmidramsl tauchte Fabian Eberle frei vor Torhüter Christian Mack auf, der mit einem Reflex abwehren konnte. Dann die 23. Minute und das unnötige 0:1. Die Kette des VfB ließ sich mit einem weiten Ball überspielen, Felix Junghan zögerte beim Herauslaufen und Martin Thomann traf direkt zum 0:1.


Die 37. Minute brachte dann doch das 1:1. Eine Ecke von Jonas Fries köpfte Philipp Federl in Richtung Tor, der zu kurz abgewehrte Ball fiel vor die Füße von Julian Kügel, der aus 12 Metern flach links unten traf.


Die Gäste kamen besser aus der Halbzeit und der VfB hatte so seine Mühen ins Spiel zu finden. Als sich Dominik Wolfsteiner an der Torauslinie von Martin Thomann düpieren ließ, wollte ihm wohl Lucas Schraufstetter zu Hilfe kommen, doch der traf nur den Fuß von Thomann und der Unparteiische Martin Speckner zeigte auf den Punkt. Ingo Feser verwandelte den Elfer sicher zum 1:2 (57.).


Innerhalb weniger Minuten leistete sich Aubstadts Volkmuth zwei derbe Fouls an Florian Lamprecht und sah völlig zu Recht nach 67 Minuten Gelb-Rot. Aubstadt spielte aber auch in Unterzahl einen gefälligen Fußball und der VfB tat sich zunächst schwer die Überzahl zu nutzen.


Es dauerte bis zur 74. Minute, ehe Philipp Federl mit einem wunderschönen Kopfball auf 2:2 stellte. Die Freistoßflanke kam von "Friesi" und der Kopfball schlug im Winkel ein. Jetzt wollte der VfB mehr, aber das Tor wollte nicht fallen. Großartig war aber auch die Leistung von Torhüter Mack, der mit glänzendem Stellungsspiel glänzte und zwei Fußabwehren auspackte, die vom Feinsten waren. So beim Schuss von Schraufstetter und kurz vor dem Ende, als Kügel aus acht Metern am "großen Zeh" von Mack scheiterte. Da der Unparteiische auch "nur" drei Minuten nachspielen ließ, warfen nur die Gäste jubelnd die Arme in die Höhe - 2:2 Aus!!!