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  • Sepp Schiebel

Super!!! VfB - FC Memmingen 1:0 (0:0)

Großes großes Kompliment!!! Am Ende etwas Glücklich gewann der VfB gegen den FC Memmingen mit 1:0 (0:0), da der Treffer von Philipp Federl erst in der Nachspielzeit erzielt wurde, als er den Schuss von Jonas Fries mit dem rechten "Rippenbogen" unhaltbar abfälschte. Dennoch war der Dreier hochverdient, da der VfB klarste Möglichkeiten ausließ und die Gäste aus Memmingen nicht eine einzige Torchance verzeichneten.


Zweieinhalb Stunden (11.30) traf der Bus aus Memmingen im Liqui-Moly-Stadion ein und zum Glück waren Manfred Isl und Günther Jobst (Jogi) schon vor Ort. Die staunten nicht schlecht als Mustafa Özhitay aus dem Bus ausstieg. Zwei Tage zuvor war "Musti" kurzfristig verpflichtet worden, da beide Torhüter der Memminger verletzt sind. Özhitay spielte - überragend! Respekt!


Zu Beginn der fairen Begegnung tat sich nicht viel. Glück hatten die Gäste, als Arijanit Kelmendi einen Schuss von Julian Kügel noch auf der Torlinie erwischte und klären konnte. In der 29. Minute Rückschlag für MM. Watanabe stürzte auf seinen rechten Arm und musste ausgewechselt werden. Geschient kam er aus der Klinik zurück - gebrochen sei allerdings nichts. Fortan dominierte der VfB. Die Megachance hatte Fabian Eberle nach 35 Minuten. Querpass Kügel, Eberle dreht sich um seinen Gegenspieler und hat aus 10 Metern freie Schussbahn. "Faber" verzieht dabei um Zentimeter. Ein Schuss von Adrian Istrefi streicht auch knapp vorbei und Atdhedon Lushi verpasst um Zentimeter am zweiten Pfosten stehend.


Auch nach der Pause dominiert der VfB. Was fehlt ist die spielerische Leichtigkeit, was aber auf dem tiefen Boden auch kein Wunder ist. MM steht tief und hat sich auf das Spiel des VfB gut eingestellt. Dennoch spielen die Gäste nun besser mit, aber in Strafraumnähe ist meist Endstation. Wie in Halbzeit eins verzieht Eberle in sehr aussichtsreicher Position wiederum knapp. Einen Flachschuss des eingewechselten Lucas Schraufstetter pariert Özhitay. "Musti" nervt langsam, denn auch einen herrlich über die Mauer getretenen Freistoß von Eberle lenkt er mit einer sensationellen Parade aus dem Kreuzeck.


Es läuft schon die Nachspielzeit und quasi dem VfB die Zeit davon. Dauerbelagerung und das Leder kommt zu Jonas Fries. Aus etwas 22 Metern zieht "Friesi" ab, das Leder fliegt in Körperhöhe in Richtung Tor der Gäste. Da steht doch glatt Philipp Federl im Weg, hält den rechten Rippenbogen hin - oder kommt nicht mehr weg - und das Leder fliegt abgefälscht in die andere Torecke - der Ball ist drin - "Musti" doch noch bezwungen - Riesenjubel - 1:0 - aus.


VfB: 36 Punkte - 6. Tabellenplatz - Weihnachten kann kommen!