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FC Schweinfurt 05 - VfB 3:1

Endstation im Achtelfinale des Toto-Pokals. Der VfB Eichstätt unterlag trotz guter Leistung beim Ligakonkurrenten 1. FC Schweinfurt 05 mit 1:3 (1:1) Toren.


Die Enttäuschung nach dem Spiel war spürbar, ein enttäuschter Markus Mattes zog dennoch ein positives Fazit: "Schade, sehr schade, dass wir uns für eine gute Leistung nicht belohnen konnten. Der Gegner kam kaum zu Chancen und wir hatten auch viele erfolgversprechende Ballpassagen. Leider nutzte Schweinfurt zwei Nachlässigkeiten prompt zur 2:1 Führung und machte erst in der Schlussminute endgültig den Deckel darauf. Abhaken und nach vorne schauen, denn am Volksfestsamstag gastiert der formstarke TSV Aubstadt."


Markus Mattes hatte doch einige Änderungen vorgenommen. Nicolai stand erneut im Pokal für Daniel Martin im Tor, Jens Schüler ergänzte die Viererkette, Markus Müller und Jonas Winkler machten ein gutes Spiel im Mittelfeld und als einzige Spitze agierte Leon Peric.


Bereits in der 2. Minute verstummten die 605 Schweinfurter Zuschauer, während zwei angereiste VfB-Fans jubeln durften. Der VfB führte durch ein Tor von Jonas Winkler mit 1:0. Nach einer Flanke von Leon Peric scheiterte Lucas Schraufstetter mit dem Kopf an Torhüter Jan Mottl, Jonas Winkler war mitgelaufen und traf aus wenigen Metern zur Führung. Unruhe im Fanlager kam auf, denn nur eine Minute später hätte es auch schon 0:2 stehen können. Wieder überlief Leon Peric seinen Gegenspieler, seine scharfe flache Hereingabe verpasste Jonathan Grimm am zweiten Pfosten nur um Zentimeter.


Von wegen 7. Minute, der Ticker vom BfV hatte technische Probleme und so ein Mist wird dann einfach in der Presse übernommen. Von wegen Ausgleich in der 35. Minute, denn der gelang Schweinfurt bereits in der 25. Minute. Über die gute Leistung des VfB - keine Silbe. So, das musste auch mal sein.


Schweinfurt hatte zwar mehr Ballbesitz, doch außer einen eher harmlosen Schuss aus 20 Metern musste Sauernheimer nicht eingreifen. Bis zur 25. Minute und da konnte ein Passspiel nicht unterbunden werden. Jason Prodanovic wurde am rechten Flügel angespielt und seine Maßflanke köpfte der einlaufende Morris Adelabu sehenswert ins linke äußere Toreck zum 1:1.


Das war es dann aber auch und mit einem 1:1 wurden die Seiten gewechselt. Kaum angepfiffen erreichte eine Flanke Leon Peric, der sehr aussichtsreich direkt zum Abschluss kam, doch sein Schuss war zu hoch angesetzt. Nach 54 Minuten war das Spiel gedreht. Ecke Schweinfurt, der aufgerückte Innenverteidiger Kevin Frisorger wurde nur unzureichend beim Kopfball gestört und die Schnüdel führten 2:1.


Für Peric kam Pascal Schittler ins Spiel und etwas später noch Aurel Kuqanaj für den gut spielenden Jonas Winkler. Dieser stand jedoch in der 75. Minute noch einmal im Mittelpunkt. Nach einem Fehlschlag in der Schweinfurter Innenverteidigung hatte Winkler plötzlich freie Bahn. Wenige Meter vor dem Strafraum wurde er klar von hinten am Trikot gezerrt und gezogen, kam dabei außer Tritt und die Chance war dahin. MM war nach dem Spiel richtig erbost: "Das war die einzige aber auch klare Fehlentscheidung des Unparteiischen, denn Jonas verlor durch das Trikotziehen die Balance und es hätte Freistoß für uns geben müssen. Zudem war es eine Notbremse und folglich Rot für den Abwehrspieler.


Der VfB versuchte noch einmal alles, kassierte aber in der 89. Minute den endgültigen K.o. Der vom FC Ingolstadt 04 ausgeliehene Berkay Öztürk zog aus 20 Metern ab und Sauernheimer mussten das glitschige Leder passieren lassen. Das 3:1 bedeutete gleichzeitig den Endstand und das Aus im Pokal für den VfB.


Schade, wollten wir doch so gerne nach BERLIN!


VfB: Sauernheimer, Herger, Schüler (86. Bakic), Bösl, Spies, Lamprecht, Grimm, Schraufstetter, Müller, Winkler (78. Kuqanaj), Peric (64. Schittler)


 
 
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