Aufbruchstimmung bei den Fußballhelden
- Raphael Kundinger

- vor 6 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Ein Trainingsbesuch bei der Inklusionsmannschaft – Ausblick auf die kommende Saison
Trainingseifer und Spielfreude, sportlicher Ehrgeiz und Teamgeist: Was will der Trainer einer Fußball-Inklusionsmannschaft im Winter mehr? Fred Hömmerich begrüßt an diesem Freitagabend neun Fußballspieler und eine Spielerin in der Turnhalle der Berufsschule. Alle per Handschlag und mit Aufmunterungen. Doch dann geht es los: Aufwärmen steht auf dem Programm und Fred hat zusammen mit Werner Herrmann, dem Organisator und sportlichen Leiter der Eichstätter Fußballhelden, einen ausgeklügelten Bewegungsparcours in der Halle aufgebaut: in S-Form drapierte Kegel und eine Reihe von Slalomstangen, dazwischen eine Bank. Lena ist das einzige Mädchen in der Truppe, doch ihre Begeisterung ist unverkennbar. Und Daniel ist ein neuer Spieler: Herzlich wird er im Kreis begrüßt, zu dem sich die Fußballhelden zu Beginn formieren. Das gemeinsame Trainieren, ohne Druck und Wettkampf, aus reinem Spaß am Fußball, steht im Hallentraining genauso im Mittelpunkt wie bei den Einheiten im Freien. Und auch Väter, Mütter und Familienangehörige sind dabei, wenn die Fußballhelden schwitzen. Max, der mit seinem Sohn Kilian südlich von Ingolstadt wohnt, hat die weiteste Anreise. Doch die 45 Minuten einfache Autofahrt lohnen sich für ihn, wie er sagt: „Mein Sohn hat einen Riesenspaß im Training.“ Und weil Max nicht einfach eine Strunde herumsitzen und zuschauen will, packt er selbst mit an, hilft beim Aufbau und betreut eine Gruppe an einer Station. Und Jakob Geiger, Juniorenspieler beim VfB Eichstätt, ist ohnehin bei jedem Training mit Feuereifer dabei.
Die Fußballhelden laufen zunächst einige Runden im Kreis und rudern dabei mit den Armen. Danach stehen Bewegungs- und Koordinationsübungen auf dem Programm: Step-Ups und Armstützen an der Langbank zur Kräftigung der Arm- und Beinmuskulatur. Wer das nicht schafft, darf sich auch von der Wand abdrücken. Dann legen sich die Fußballhelden links und rechts von der Bank auf den Boden und geben den Ball beim Sit-Up an ihr Gegenüber, bevor es zum Stationstraining geht. Die Hälfte der Truppe läuft mit und ohne Ball durch die Pylonen, langsam oder schnell, jeder entscheidet über sein Tempo, doch den Ball darf man dabei man nicht vergessen. Die andere Hälfte schult ihre Koordination und führt einen kleinen Tennisball mit dem Fuß durch die Slalomstangen, während gleichzeitig ein Fußball mit der Hand auf den Boden getippt wird. Das ist gar nicht so einfach. Doch alle meistern diese Herausforderung mit Bravour und Fred motiviert die Spieler durch aufmunternde Worte: „Hau rein, Martin! Zünde den Turbo, Stern des Südens!“ Und wenn mal einer stürzt, darf er natürlich eine Pause machen. Überhaupt sind die Trinkpausen wichtig und die Trainer achten darauf, dass genug getrunken wird. Die Krönung aber ist das abschließende Spiel, für das Fred zwei ausgeglichen starke Mannschaften bildet und an eine von ihnen gelbe Leibchen verteilt. Werner, Jakob und zwei Väter spielen auch mit. Und dann beginnt das Match auf zwei Tore, fünf gegen fünf mit zwei Torhütern. Begeisterung pur ist zu spüren und auch ein Hauch von Ehrgeiz: Man will schließlich auch Tore schießen. Fred ist Schiedsrichter und unterbricht das Spiel immer wieder, um eine Spielsituation zu erklären. Wenn einer seiner Mitspieler laut schimpft, ermahnt ihn Thomas: „So ein Wort gibt’s bei uns nicht!“ Das knappe Ergebnis des Trainingsspiels (3:2) gerät zur Nebensache, als zwei Spieler mit den Köpfen zusammenprallen und Fred unterbrechen muss, damit sich beide auf eine Bank setzen können. Denn Sicherheit und Spaß gehen vor Ehrgeiz. Und wenn ein Spieler keine Lust mehr hat, versucht Fred, ihn wieder zu motivieren. Nach dem Schlusspfiff gibt es wie immer einen Spielerkreis und der Ruf „Fußballhelden“ schallt durch die Halle. Bis zum nächsten Freitag!
Das Hallentraining macht Riesenspaß. Fred und Werner hoffen trotzdem, dass sie ab Ende März wieder ins Freie können. Und dann stehen ja auch noch einige Turniere in diesem Jahr an: Am 14. März sind die Fußballhelden zu Gast beim „Graßl-Inklusionscup U16“ in München, den der FC Español ausrichtet. Mitte Mai fährt man erneut nach Landshut, wo man bereits im vergangenen Jahr am Rotary Landshut Trausnitz-Cup mitten in der Altstadt teilgenommen hat. Das ist eine Wahnsinnskulisse. Und am 3. Oktober ist wieder das heimische Inklusionsturnier in Eichstätt geplant, in der Hubert+Freihart-Arena. Bis dahin wird noch kräftig trainiert, doch der Trainingsbesuch zeigt: Der Inklusionsfußball ist in Eichstätt auf dem besten Weg.











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