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1. FC Schweinfurt - VfB 6:0 (4:0)

Chancenlos präsentierte sich der VfB Eichstätt beim Titelanwärter FC Schweinfurt 05 und verlor deutlich mit 0:6 (0:4) Toren. Während die Domstädter mit 14 Punkten auf Rang neun in der Tabelle der Regionalliga Bayern abrutschten, festigten die "Schnüdel" mit 21 Punkten ihren dritten Tabellenplatz.

Vor 670 Zuschauern im altehrwürdigen "Willy-Sachs-Stadion" konnten die Gastgeber in Bestbesetzung antreten. VfB-Trainer Markus Mattes musste auf die verletzten Jonas Fries, Johannes Fiedler und auch auf den angeschlagenen Jonas Halbmeyer verzichten. Der "Belastungssteuerung" zum Opfer fielen auch Philipp Federl, Julian Kügel und Dominik N`gatie, die zunächst auf der Bank saßen. Der VfB versuchte es mit einem 5 - 4 - 1 System und hatte in der Anfangsviertelstunde auch Erfolg damit. Schweinfurt agierte dominant und legte sich den VfB zu recht. Als David Grözinger über die linke Angriffsseite zum Flanken kam, löste sich Adam Jabiri von seinem Sonderbewacher Johannes Kraus und sein herrlicher Kopfball schlug unhaltbar im rechten Toreck zur Schweinfurter Führung ein. Angriff auf Angriff rollte in Richtung VfB-Gehäuse und nach 24 Minuten stand es 2:0. Der ehemalige VfBler Thomas Haas flankte von der rechten Seite und der Kopfball von Meris Skenderovic prallte von der Unterkante der Latte zum 2:0 in die Maschen. Als dann auch noch Torhüter Felix Junghan beim Abstoß patzte, ging Jabiri dazwischen und sein Sturmpartner Skenderovic vollendete in der 29. Minute zum 3:0. Angriffe des VfB - Fehlanzeige. Beim vierten Treffer hieß der Vorlagengeber erneut Grözinger und die Direktabnahme von Jabiri schlug wiederum unhaltbar für Junghan ein (38.). Der 11. Saisontreffer des 37jährigen Vollblutstürmers.





In der zweiten Halbzeit kehrte der VfB zum gewohnten 4 - 3 - 3 zurück und Federl kam für Marcel Jasmann zum Einsatz. Bei Schweinfurt blieben Jabiri und der verwarnte Rinderknecht in der Kabine. So dauerte es immerhin bis zur 62. Minute, ehe der kurz zuvor eingewechselte Amir Cekic mit einem leicht abgefälschten Schuss das 5:0 erzielen konnte. Der VfB war zwar bemüht, aber das Bemühen reicht bekanntlich nicht. Leider verletzte sich auch noch Markus Waffler nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torhüter und musste ausgewechselt werden . Mit dem 6:0 in der 80. Minute durch Florian Pieper hatten die Gastgeber ihren Torhunger gestillt. Dominik N`gatie war es vorbehalten, den einzigen Torschuss des VfB abzugeben. Julian Kügel hatte N`gatie an der Sechzehnmeterlinie angespielt, doch sein Schuss verfehlte um Zentimeter das Gehäuse.


Schweinfurts Trainer Tobias Strobl war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: "Es war ein sehr dominanter Auftritt. Man merkt aber auch, dass viele Mannschaften derzeit auf dem Zahnfleisch daherkommen und wir alle dem hohen Pensum der Englischen Wochen Tribut zollen müssen:" Markus Mattes beschönigte Nichts: "Das Ergebnis geht definitiv in Ordnung. Wir hätten heute im Zentrum stark verteidigen müssen und das ist uns nicht gelungen. Schweinfurt besitzt einen qualitativ hochwertigen Kader und kann die Schwächen des Gegner ausnützen. Für uns geht es jetzt darum dieses Spiel schnell abzuhaken und es am Dienstag (18.00 Uhr Heimspiel gegen SV Viktoria Aschaffenburg) wieder besser zu machen."


VfB: Junghan - Graßl, Kraus, Waffler (53. Kügel), Akmestanli, Jasmann (46. Federl) - Pirner, Lamprecht, Heinloth, Stoßberger - Neumeyer (62. N`gatie)

Schweinfurt 05: Schmidt, Haas (60. Zietsch), Yarbrough, Böhnlein (60. Pfarr), Fery (60. Cekic), Rinderknecht (46. Schuster), Grözinger, Kraus, Adlung, Jabiri (46. Pieper)

SR: Julian Kreye

Zuschauer: 670

Tore: 1:0 (15.) Adam Jabiri, 2:0 Meris Skenderovic (24.), 3:0 (29.) Merdis Skenderovic, 4:0 (38.) Adam Jabiri, 5:0 (62.) Amir Cekic, 6:0 (80.) Florian Pieper

Gelbe Karten:

VfB: Stoßberger - Schweinfurt: Rinderknecht