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VfB - Türkgücü München 2:4

Nach der 2:4 (1:1) Heimniederlage gegen Türkgücü München ist der VfB auf einen Abstiegsplatz in der Regionalliga Bayern abgerutscht.



Dabei zeigte der VfB in der ersten Halbzeit eine richtig gute Leistung, hatte man doch die klareren Einschussmöglichkeiten und eine Führung nach 45 Minuten wäre auch verdient gewesen. Das 1:2 in der 49. Minute durch einen äußerst unglückliches Eigentor führte zur Wende im Spiel. Türkgücü agierte nun selbstbewusster und vor allem abgeklärter. Ein Flachschuss und ein durchaus haltbarer Distanzschuss führten zum 1:4, ehe Tobias Stoßberger noch auf 2:4 verkürzen konnte.


Während der VfB zusätzlich auf Fabian Eberle und Luca Trslic (5. Gelbe) verzichten musste, gab Neuzugang Johannes Golla sein Debüt im defensiven Mittelfeld. Der Einsatz stimmte von Beginn an und auch die Ballsicherheit schien wieder zurückgekehrt zu sein. Das 1:0 lag in der Luft, aber ein Schuss von Emanuel Gstettner wurde noch von der Torlinie geschlagen. Nach einer Ecke von Daniel Haubner war es Kapitän Philipp Federl der mit dem Kopf die 1:0 Führung erzielte (21.). Die Gäste waren häufig über Konter gefährlich, aber erst ein Abwehrfehler verhalf ihnen zum 1:1. Nach einem Einwurf kam das Leder scharf und flach vor das VfB-Gehäuse, der Klärungsversuch von Gstettner fiel Ünal Tosun vor die Füße und dessen Knaller vom Fünfmetereck rauschte hoch ins kurze Eck (30.). Postwendend gelang Sebastian Graßl der Steckpass in den Lauf von Stoßberger, der war alleine durch, scheiterte jedoch an der Fußspitze von Torhüter Hipper.


Vier Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da gingen die Gäste mit 2:1 in Führung. Ein unnötiger Freistoß an der Torauslinie wurde zunächst abgewehrt und Sascha Hingerl versuchte sich mit einer Direktabnahme. Sein Schuss wäre meilenweit neben dem Tor gelandet, aber Stoßberger stand in der Flugbahn und fälschte unglücklich ab. Keine Chance für Felix Junghan. Der VfB geschockt und Türkgücü bekam Oberwasser. In der 59. Minute wurde Maxi Berwein nicht konsequent genug beim Torschuss gestört und sein Flachschuss aus 22 m schlug rechts unten zum 1:3 ein. Zu allem Überfluss warf sich Felix Junghan einen Distanzschuss von Linor Shabani auch noch selbst zum 1:4 in den Kasten (75.). Erst jetzt ging wieder ein Ruck durch die Mannschaft und der VfB hatte mit einem Pfostenkracher von Julian Kügel Pech. Mehr als Ergebniskosmetik war das 2:4 in der 86. Minute allerdings nicht. Nach einer Ecke von Neuzugang Malek Amdouni verlängerte Markus Waffler mit dem Kopf und Tobias Stoßberger köpfte am zweiten Pfosten stehend ein.


Jetzt heißt es Mundabputzen! Am Dienstag um 17.30 Uhr erwartet der VfB in der 3. Runde im Totopokal den Ligakonkurrenten TSV Rain und am nächsten Volksfestsamstag um 14.00 Uhr steht das Ligaheimspiel gegen den TSV Vilzing auf dem Spielplan.


VfB: Junghan - Wolfsteiner, Waffler, Moratz, Gstettner (63. Kügel), Lamprecht - Golla (77. Amdouni), Federl, Graßl, Haubner - Stoßberger